travel.blackwork

Unterwegs – Ein photgraphischer Reiseblog

Die trockene Halong Bay – Tràng An

In einer Landschaft, in der es einen nicht wundern würde wenn da plötzlich, von einem der bizarr geformten Berge, ein Flugsaurier auf Beutejagd hinabgleiten würde und ein Brontosaurus grasend durch die Sumpflandschaft der Felder stampft, wird man als Photograph vor einer Aufgabe gestellt an der man nur scheidern kann.

Der Landschaftskomplex Trang An, der 2014 völlig zu Recht, zum Natur- und Kultur-Denkmal des UNESCO-Welterbes ernannt wurde, ist so Atemberaubend das man eigentlich nur gute Fotos machen kann, und es doch nie schaffen wird die Ganze Schönheit einzufangen.

Natürlich ist dieser Ort auch ein absoluter Tourismus Magnet und bevor es in die Zauberwelt geht wird man durch ein gut organisiertes und kommerzialisiertes Tourismuszentrum mit Souvenir Läden, Cafe’s und Essensständen gelotst. Hunderte Boote warten auf Kundschaft und die Flotte der Reisebusse bricht nicht ab. Aber in der Woche und auch am frühen Morgen lassen sich die Stoßzeiten umgehen. Auf der ca. dreistündigen Tour ging es durch ca. 9 Höhlen unter die Berge hindurch in das nächste verwunschene Tal. Die Höhlen durch herabhängende Tropfsteinformationen oft so niedrig das man den Kopf einziehen muss und bis zu 320 m lang. Dazwischen kurze Pausen an Tempelanlagen, natürlich mit örtlichen Verkauf, und doch immer wieder der Blick zum Himmel ob da nicht doch ein Flugsaurier auftaucht.

Für mich ist diese Landschaft hier, mein bisheriges absolutes Highlight in der Kategorie Natur. Ich bin zu einer Zeit da wo es meist trübe ist, die Reisfelder braun, und die Temperaturen mäßig sind. Aber ich kann erahnen wie Kitschig das ganze sein muss wenn die Reisfelder grün sind und die Sonne scheint. Wollte ich die Landschaft auch nur zum Teil in Bildern festhalten, müsste ich hier leben und mein Leben würde trotzdem nicht ausreichen.

Danach ging es zu der nahegelegenen Hang Mua Pagode. Hier gibt es drei Grotten, doch leider stand das Wasser so hoch das man nicht viel sehen konnte. Dafür entschädigt nach der Bewältigung von 500 Stufen den Berg hinauf einen, eine Aussicht auf die umliegende Karstlandschaft mit Ihren Reisfeldern, die alle Anstrengung vergessen lässt.

Weiter Beitrag

Zurück Beitrag

© 2018 travel.blackwork

Thema von Anders Norén