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Unterwegs – Ein photgraphischer Reiseblog

In der trockenen Halong Bay – Tam Coc

Nach einer acht stündigen Fahrt mit dem Sleeper-Bus von Sa Pa nach Ninh Binh, bin ich am frühen…sehr frühen Morgen um fünf Uhr angekommen. Mit dem Taxi ging es dann nach Tam Coc und ich hatte die Gelegenheit meinen ersten Sonnenaufgang zu fotografieren! Bin halt eher der Sonnenuntergangs getimte Photograph!

Die vorher gebuchte Unterkunft erwies sich als Volltreffer. Ruhig und wunderschön gelegen mit einem tollen Garten im Innenhof. Am Frühstückstisch direkt am Fluss kann man die vielen Paddelboote beobachten die die Touristen durch Tam Coc’s wunderschönen Landschaft paddeln. Gepaddelt wird hier meist mit den Füßen. So bleiben zum einen die Hände frei um mal eben die Mails am Smartphone zu checken oder auch eine Ananas zu schälen, und zum anderen sieht das sehr effektiv aus. Hut ab vor soviel Koordinationsvermögen!

Die Bootstour habe ich dann auch noch gemacht. Das Wetter war zwar eher bedeckt und dunstig aber die Landschaft ist einfach Atemberaubend. Dreimal ging es durch Höhlen die der Fluss sich unter die Felsen gegraben hat hindurch in ein anderes Tal, vorbei an Reisfeldern und bizarren Felsformationen. Natürlich warten am Wendepunkt einige geschäftstüchtige Frauen in Ihren Booten auf Kundschaft und versuchen den kontinuierlich vorbeiziehenden Strom an Touristen etwas aufzuschwatzen.

Heute war ich dann mal mit dem Fahrrad los und habe mich über einen kleinen aber sehr schönen Umweg auf den Weg zur Bich Dong Pagode gemacht. Die Pagode erstreckt sich über vier Ebenen. Über die unteren Pagode zu einer die in eine Höhle hineingebaut ist. Hinter dieser Pagode geht es über eine Treppe, sozusagen eine Etage höher in die nächste Höhle wo ein Altar mit drei schwarzen Buddha’s steht. Am Ausgang der Höhle ist dann eine weitere Treppe und an deren Ende eine weitere Pagode fast auf dem Berggipfel.

Der eigentliche Highlight war aber das „verlorene Tal“. Denn verlässt man die Pagode und geht rechts an Ihr vorbei, gelangt man über einen Weg an der Pagode vorbei und einige Stufen über den nächsten Hügel in ein kleines völlig vom Wegnetz abgeschiedenes, verwunschenes Tal. Hier gibt es ebenfalls ein kleine Höhle die einem vom Wächter des Tals gegen kleines Geld aufgesperrt wird. Die Höhle ist nicht beleuchtet und so wird man von dem Wächter mit einer Lampe durch die Höhle geführt. Es erwartet einen eine kleine Zauberwelt, und der, dieser völlig in seine Höhle verliebte, Mensch hört nicht mehr auf zu reden. Man wird auf vorbestimmte Stellen geführt, die Taschenlampe auf die Besonderheiten und die wunderschönen Stalaktiten und Stalagmiten gerichtet und dazu scheint es eine komplette Erläuterung über die Entstehung der Formationen zu geben…in fliessenden Vietnamesisch. Diese Führung war Ihr Geld mehr als doppelt Wert und hat unglaublich Spaß gemacht.

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