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Unterwegs – Ein photgraphischer Reiseblog

Ankommen am Ort der Sehnsucht – Koh Tao

Vor 24 Jahren war ich das letzte Mal in Thailand und habe auf Koh Tao eine sehr schöne Zeit verbracht. Dabei hat sich eine Ecke der Insel so in mein Herz gebrannt, das es für mich zum Ort der Sehnsucht geworden ist, Tao Thong Villa.

Bei aller Sentimentalität bin ich natürlich Realist genug zu wissen das sich in den ganzen Jahren eine Menge verändert hat. Aber zuerst hieß es vom wunderschönen Koh Phanyam nach Koh Tao zu gelangen.

Dafür ging es mit dem Speedboat zum Pier nach Ranong und von da aus mit dem Taxi zum Busbahnhof. Von hier fahren im Stundentakt recht bequeme Minibusse und man ist in etwa in 2 Stunden auf der anderen Seite des Isthmus, der die Adamanensee vom Golf von Siam trennt, in die Hafenstadt Chumphon. Ursprünglich war der Plan die Nachtfähre nach Koh Tao zu nehmen. Da diese aber erst um 23 Uhr ablegt und ich bis dahin noch 8 Stunden zu überbrücken hatte, entschloss ich mich dazu, eine Nacht in Chumphon zu verbringen und am nächste Morgen die erste Fähre zu nehmen.

Zum einen hatte ich keine große Lust den ganzen Tag mit Sack und Pack durch die Gegend zu rennen. Denn ich stelle leider immer wieder Fest ich habe einfach Zuviel dabei, aber das ist der Preis dafür wenn einem eine kleine Knipse oder das Handy zum Fotografieren nicht reicht. Und zum anderen wäre ich mit der langsamen Nachtfähre knapp 7 Stunden unterwegs gewesen, mit dem schnellen Kataraman ist man in gut einer auf der Insel. Das Ding rast mit ca. 50-55 Km/h über das Wasser.

Nach einem kleinen Spaziergang durch Chumphon, habe ich festgestellt das mir die Stadt recht uninteressant erschien, Aber das mag auch daran gelegen haben das ich nicht gerade in Entdeckerlaune und auch zu müde war und die Aussicht darauf, am nächsten Morgen um 4.50 Uhr aufzustehen, auch alles andere als motivierend ist.

Morgens dann um 5.30 sammelte mich ein Minibus der Fährgesellschaft ein, in dem bereits drei weitere Backpacker saßen, und brachte uns zum Bahnhof. Hier stand dann ein großer Reisebus der uns, und die vielen mit dem Nachtzug angekommenen Reisenden, zum Pier brachte. Von dort ging es dann endlich weiter nach Koh Tao wo ich gegen 9 Uhr ankam.

Und? Wurde ich enttäuscht?

Nicht wirklich, denn mir war ja Klar das sich hier einiges getan hat, aber die Maßlosigkeit der Taxifahrer hat mich schon entsetzt. Für die Strecke nach Tao Thong Villa verlangten Sie einvernehmlich 500 Bath, für ca. 4 Km! Zum Vergleich die Fähre Chumphon – Koh Tao kostete 600 Bath, eine Taxifahrt in Bangkok würde bei ähnlicher länge ca. 50-70 kosten. Ich nahm dann ein Boot-Taxi welches mich für 300 Bath zum Strand brachte, und dann war der kurze Ärger auch schon verflogen. Auch hier hat sich viel getan. Die einfachen Bambushütten von damals stehen natürlich nicht mehr. Dort hoch oben im Fels wo sie damals standen holt sich die Natur den Platz wieder und die neuen Bungalows, mittlerweile alle mit eigenem Bad und zum Teil mit Klimaanlage, stehen auf der anderen Seite des Platzes. Was geblieben ist, sind die phantastischen Schnorchelplätze, die Ruhe vor dem Szenepublikum der Insel, und die Entspanntheit der Betreiber.

Fazit: Für die nächsten Tage bin ich dort angekommen wo ich hin wollte.

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